Hauptlemma
Brennigen
Zen Brennigen ist ein Weiler von Gamsen, in Glis belegt erstmals 1389 als Zen Brenygen und später öfter. Dem Ortsnamen liegt der PN Brenno zu Grunde (1383 als Walterus, filius quondam Anselmi Brenno de Gamson ‘Walter, Sohn des Anselm Brenno von Gamsen’ (KapA Sitten, R 6, S. 10) belegt (Dank an PH. KALBERMATTER für die Mitteilung)), von dem eine kollektive /-IG/-Form im Dativ Plural gebildet wurde: ‘bei den Leuten des Brenno / bei den Gütern der Leute des Brenno’. Davon abgeleitet ist die Brennigmatte (1857, Glis), also die Wiese bei Zen Brennigen. Dass das 1383 und 1406 belegte Bremygo den gleichen Ort bezeichnet, kann angenommen werden (cf. HL BREMO (PN)), ist aber nicht sicher.
VSNB, Bd. 1, Sp. 276
Vorkommen
brennig
- Brennigmatta Glis
brennigen
- Brennigen Glis