Hauptlemma
Felis
Felis ist nur einmal 1791 in Guttet als in Felismatten belegt. Die Schreibung des historischen Belegs ist nicht eindeutig lesbar; M. S. notiert in Klammern Selismatten. Wenn die erste Lesart stimmt, ist eventuell eine Variante von schwdt. Violen und wdt. Viili, Viäli (Goms), Veili (Lötschtal) (ID. 1, 633 f.; GRICHTING 1998, 231)) gemeint, also ‘die Veilchenwiese’. Möglicherweise ist aber auch der PN Felix (ID. 1, 772) oder der FaN Feliser (AWWB 94) vertreten, also ‘die Wiese des Felix / der Familie Feliser’. Die Deutung ist in jedem Fall unsicher. Zur alternativen Lesart Selismatten gibt es keine naheliegende Deutung.
VSNB, Bd. 2, Sp. 135
Vorkommen
felis
- Felismatten Guttet