Oberwalliser Orts- und Flurnamenbuch

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Hauptlemma

Dinn

Dinn Adj. ist zu schwdt. dünn, im Wallis entrundet, ahd. dunni, mhd. dünne, wesentlich wie nhd. ‘dünn’ zu stellen. In FlN könnte der Name sowohl auf die schmale Geländeform als auch auf das spärliche Gras mit geringem Ertrag verweisen (ID. 13, 270 ff.; GRICHTING 1998, 58). Das HL ist nur einmal belegt in ts Din Maad ‘die dünne (wenig ertragreiche) Mähwiese’ (Wiler).

VSNB, Bd. 2, Sp. 16

Vorkommen

din