Oberwalliser Orts- und Flurnamenbuch

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Hauptlemma

Deneym

Deneym ist nur 1344 in Albinen als ou deneym belegt; M. S. ist nicht sicher, ob der Beleg so zu lesen ist. Die Flur muss sich laut Dokument in Tschingere befinden. MATHIEU (2006, 19) kennt den Namen nicht. Im Kontext ist von einem Zehnten der Ackerfrüchte in diesem Gebiet die Rede; ein Hinweis auf frz. dîme und dixième bringt jedoch kein Ergebnis (FEW 3, 24 f. s. v. decimus der zehnte; GPSR 5, 713 ss. s. v. dîme und 5, 785 ss. s. v. dixième). Der Flurname muss deshalb ungedeutet bleiben.

VSNB, Bd. 2, Sp. 8

Vorkommen

deneym