Bumann (FaN)
Bumann (FaN), Büman, geschrieben auch Baumann, ist im Oberwallis dokumentiert für eine Familie, die im 15. Jh. in Saas, in Ausserberg und Sitten vorkommt (AWWB 47). Das Simplex ist historisch in Glis und Visperterminen für eine Alpe im Nanztal belegt, etwa in der Buman (1519 u. später, Glis; Visperterminen), der … innere Büman ‘der innere Teil des Gebietes der Familie Bumann’ (1716/17, Glis); heute erinnern noch der Bummustafel (Glis), auch LT) und der Bummuwald (Visperterminen, auch LT und FLNK, SK Baumannwald) daran. Die übrigen Belege weisen einen vorangestellten Genitiv auf: Bümasch Eggu ‘die Ecke der Familie Bumann’ (Ergisch), ts Büümisch Lecher ‘die Löcher der Familie Bumann’ (Randa), ts Büümusch Wang ‘der Grasabhang der Familie Bumann’ (Saas-Fee).
VSNB, Bd. 1, Sp. 303
Vorkommen
baumann
- Baumann Visperterminen
büman
- Büman Glis
- Innere Büman Glis
bümasch
- Bümasch Eggu Ergisch
bummu
- Bummustafel Glis
- Bummustafolti Visperterminen
- Bummuwald Visperterminen
büümisch
- Büümisch Lecher Randa
büümusch
- Büümusch Wang Saas-Fee