Ääschig
Ääschig m. ist nur einmal in Betten belegt. Historisch (1681 Äschig, 1735, 1756 im Eschig, 1839 auf dem Eschig) fehlt die Länge der Erstsilbe. Unklar ist, ob es sich um eine /-IG/-Ableitung handelt oder nicht, und falls ja, welches Lemma die Ausgangsform bildet. Schwdt. Äscha II ‘Asche’ und wdt. Äscha, Äschä (Goms), Äschu ‘Asche’ (ID. 1, 565; GRICHTING 1998, 28) geht wegen der Kürze der betonten Silbe kaum; Escha f., Eschä ‘Goms’, Eescha (Lötschtal), Esch m. ‘Esche’ hat bei GRICHTING (1998, 73) kein offenes /ä/; hingegen hat ID. (1, 568 s. v. Esch I) eine ahd. Form asch m., die bestätigt ist. Es könnte deswegen sein, dass Ääschig eine /-IG/- Ableitung (SONDEREGGER 1958, 503) ist, die zu den singularischen Stellenbezeichnungen gehört. Dann würde der Flurname ‘der Ort, wo es Eschen hat’ heissen.
VSNB, Bd. 1, Sp. 62
Vorkommen
ääschig
- Ääschig Betten